Mit obigem Spruch wird jede Folge unser beider Lieblings TV Serie eröffnet. Und ehe jemand pönend die Augenbraue hochzieht: Die Serie ist wirklich gut gemacht und sehenswert. Selbst wenn man per se Arztserien eher zum abschalten findet. Oder in meinem Fall: fand.
Eigentlich kommt der Spruch hier nur rein, weil es wieder mal was zusammenzufassen gilt. Nämlich: Was bisher geschah. Also: seit 21. Oktober. Bis heute, 11. November.
Zunächst mal: Ja, wir waren floaten. Am Freitag, den 23. Oktober 2009. Und mei, war das schee. Sich im Wasser frei dümpeln zu lassen fand ich schon als Kind spitze, und diese Erfahrung wurde ja dieses Jahr schon einmal auf die Spitze getrieben, indem ich (endlich) das richtige Schnorcheln kennenlernte. Großartig was zu sehen gab es Unterwasser beim Floaten natürlich nicht – ich hätte von dem hochgradig salzigen Wasser auch nix in die Augen bekommen mögen – dafür war es aber einfach herrlich, in der geschlossenen Muschel des Spa zu schweben, der einlullenden Musik zu lauschen und dem Funkeln glitzernder Sternenlichtlein im Deckelhimmel zuzusehen.
Nach zelebriertem Schwebezustand revanchierte ich mich sogleich bei meiner Liebsten, indem wir ins unweit gelegene Brecht’s am Schiffbauerdamm gingen, um … irgendwas Leckeres zu schnabulieren. Äh. Was war es doch gleich? Ich hatte irgendwas Rehiges, Jutta etwas Karpfiges. Genau. Und Kaiserschmarrn.
Am Samstag folgte dann erstmal Kamikazekaufen und Kamikazeräumen in der Wohnung, nachdem Jutta ja den ganzen Freitagstag über schon Kamikazekochen, Kamikazebacken und Kamikazezubereiten vollführt hatte. Wir hatten zum „GEBURTStag der offenen WOHNUNGStür“ geladen, und zwar mit Rücksicht auf denjenigen Kreis von Menschen, zu dem wir selbst ab nächstem Jahr gehören wollen, bereits kinderfreundlich ab 15 Uhr startend. Mit ohne Ende.

Wir waren pünktlich fertig, die Gäste – darunter auch Mütter mit und ohne Schwieger – pünktlich bereit zu Feiern, und weil die Gäste sich in mehreren Schichten ablösten, wir aber die Schicht voll durchzufeiern hatten, war ich am Ende der Schicht konsequenter Weise just das. Man möge es mir verzeihen und dem zu später Stunde beginnenden Cocktailmixing zuschreiben.
Die Bude jedenfalls war brechend voll – nein, das Wortspiel spar ich mir – und alle hatten ihren Spaß, beginnend bei Kaffee und Kuchen vor Bilderslideshow über Guitar Hero und Singstar Exzesse bis hin zu intensivst geführten Unterhaltungen wahlweise mit oder ohne Sinn.
Was den weiteren Verlauf angeht:

Am folgenden Donnerstag traf ich mich mit Ebenfalls-Oktobergeburtstagskind Sonja nebst Gatten und Gattin (ihrem und meiner) in der Garage. Klingt oll, ist aber ein Weinlokal mit sehr gutem Essen (Matjes rule!) und es war ein sehr netter Abend.
Das Wochenende verbrachten Jutta und ich in Vollrelaxation in Kladow – das heißt: wir hätten es in Totalentspannung verbracht, wenn Jutta keinen Rückfall ihrer Erkältung bekommen hätte (oder vielleicht war es auch schon eine neue Erkältung, man weiß es nicht). In der Folge hat sich Jutta dann förmlich zwangskrankschreiben lassen (ja, sie gehört zu denjenigen die man dazu prügeln muss zu Hause zu bleiben) – erst just heute ist sie soweit genesen, dass man sie (gerade so eben) wieder auf Menschheit und Arbeitswelt loslassen kann.
Weitere Dinge, die dringend der elektronischen Nachwelt zu hinterlassen oder dem seelenlosen Meer der Freizeitstalker mitzuteilen wären, gibt es an dieser Stelle nicht.
Nur soviel: Sich fortgesetzt den Östrogennebeln einer Schwangeren auszusetzen hat ganz definitiv erhebliche Auswirkungen auf das eigene männliche Befinden. Beide sind wir aktuell sehr nähebedürftig, und unsere Vorstellung eines perfekten Abends nähert sich gefährlich dem gedanklichen Leitbild von Weihnachtspostkarten aus den Fünfziger Jahren – mit dem einzigen Unterschied, dass nicht die treusorgende Ehefrau es ist, die „Papa“ Schlappen und Pfeife bringt, sondern der nicht minder treusorgende Ehemann die Mama mit was auch immer sich gerade am anderen Ende der Wohnung befindet versorgt. Und das aber mit dem gleichen debil-zufriedenen Grinsen im Gesicht.
Hach, jaaa…




















